Die passende Zeitmanagement-Software ist für die Lagerlogistik entscheidend für ein erfolgreiches Geschäft. Ohne die richtigen Leute am richtigen Ort und zur richtigen Zeit, gelingt es einfach nicht. Erschreckenderweise hat Gartner herausgefunden, dass 75 % der ERP-Software nicht die Qualitätsstandards erfüllen und Unternehmen somit nicht weiterbringen.

In der Praxis haben Manager dann eine Software, die ihnen nicht bei ihren täglichen Aufgaben unter die Arme greift: Beim Workforce Supply Management. So kostet die Investition in zweifacher Hinsicht und kann sich nicht rentieren. Zum einen geht den Managern bei der Optimierung der Mitarbeiterleistungen Zeit verloren, welche es aber unbedingt braucht, um hohe Krankenstände zu bewältigen. Zweitens setzen Manager dann vermehrt wieder auf die althergebrachte Excel-Lösung, da sie der Softwarelösung nicht mehr wirklich vertrauen.

In der gesamten Branche beobachten wir diese Probleme immer wieder, da Softwareentwickler oft daran scheitern, vier wichtige Grundprinzipien beim Entwicklungsprozess zu beachten.  

4 Leitprinzipien für den Entwurfsprozess

1. Einblicke von unten nach oben

Das erste Prinzip: Software sollte mit Top-Down- statt Bottom-Up-Insights entwickelt werden. So schafft man eine Lösung, die den Managern auch wirklich weiterhilft.  Zwar weiß man in der Unternehmensleitung oft, dass die Produktivität und Leistung im Lager verbessert werden müssen, doch die effektivsten Lösungen lassen sich nur mit Praxiserfahrung finden.  

Nach Best-Governance-Praxis muss eine Lenkungsgruppe her, die aus Finanz-, IT-, Beschaffungs- und Personalleitern besteht, doch Erfahrungen aus der Praxis sind unerlässlich für ein System, das die Produktivität wirklich steigert.  

IT-Business-Analysten müssen sich für beste Ergebnisse also mit Leitern aus dem Lager zusammentun.  Ohne ihre wertvollen Einblicke wird die Lenkungsgruppe nicht die Informationen haben, die es braucht, um eine effektive Lösung zu finden. Die Manager können dann gar nichts damit anfangen. 

2. Anwenderbeteiligung vor der Implementierung

Ein Bottom-Up-Ansatz bietet zudem den Vorteil, dass diejenigen, die das System nutzen sollen, dieses auch akzeptieren.  Manager, die wissen, dass ein System auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten wurde, werden für die Nutzung werben und Teammitglieder davon überzeugen. Das Engagement der Benutzer ist bei der Einführung(-sphase) stets höher, wenn den Mitarbeitern das Gefühl vermittelt wird, dass die Lösung mit ihnen statt über sie hinweg entwickelt wurde.  

3. Unternehmensweite Lösung

Das dritte Prinzip: Die Lösung sollte unternehmensweit und nicht nur in einzelnen Abteilungen implementiert werden. Das bietet die Möglichkeit, ein integriertes System zu schaffen, das Daten über alle Vertriebszentren und Hauptverwaltungen hinweg sammeln und nutzen kann, wie z. B. aus Personalabrechnung und Finanzen.

4. Integration von festangestellten und befristet beschäftigten Mitarbeitern

Das vierte Prinzip: In einer Belegschaft, die stark von befristeten Beschäftigten abhängig ist, kommt man mit einer Lösung für Festangestellte nicht weit. Es lassen sich damit keine Kosteneinsparungen der Zeitarbeitskräfte erzielen und den Festangestellten wird die Arbeit nicht erleichtert.  

Mit einer Lösung, die sowohl die Festangestellten als auch die Zeitarbeitskräfte berücksichtigt, können Manager Lücken besser mit Festangestellten füllen und den Einsatz der Festangestellten effizienter gestalten. So werden die Kosten und Folgen auch direkt ersichtlich, wenn man Mitarbeiter zwischen Distributionszentren versetzt. 

Manager discussing timemanagement

Konzentration auf das Wesentliche

In geschäftigen Unternehmen wenden Manager den Großteil ihrer Zeit und Energie zur Steigerung des Engagements, der Motivation und der Leistung der Mitarbeiter auf. Das Zeitmanagement kommt dann oft zu kurz.   Lösungen, die alle vier Gestaltungsprinzipien berücksichtigen, geben dem Management die Werkzeuge in die Hand, die es braucht, um das Zeitmanagement zuverlässig über die Bühne zu bringen und sich auf wertschöpfende Aufgaben zu konzentrieren

Eine schicke Lösung, die viel Schnickschnack verspricht und ansprechend aussieht, mag zwar verlockend sein, aber wenn das Management nicht das Zutrauen hat, dass die Software seinen grundlegenden Bedürfnissen an das Zeitmanagement entsprechen wird, geht das Ganze nach hinten los.

Protime bietet Lösungen mit einem Zufriedenheitsgrad von über 90 % unter den Kunden. Das ist in der Branche einzigartig. Manager, Personal- und die Finanzabteilung brauchen ein effektives System für ihre grundlegenden Aufgaben, damit sie mehr Zeit für wertschöpfende Arbeit haben.
Matthias Gebhard
Experte für Workforce Management bei Protime
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Written by: Isabelle Fassin
International Marketeer