Verwendet Ihr Unternehmen noch traditionelle Schlüssel für den Zutritt zu Gebäuden? Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie viele Schlüssel Sie insgesamt für Ihre Mitarbeitenden nachgemacht haben? Ganz davon abgesehen, wissen Sie, was mit all diesen Schlüsseln passiert ist?
Zum Glück nutzen die meisten Unternehmen heutzutage schon andere Zutrittskontrollsysteme: Ausweise, Kartenlesegeräte usw.
Dieser Blogartikel erläutert die Vorteile dieser Systeme und gibt Ihnen einige gute Ratschläge für die Nutzung. Lesen Sie weiter!

klassieke toegangscontrole vs digitale toegangscontrole

Viel mehr als nur ein einfacher „Türöffner“

Digitale Zutrittsysteme haben zahlreiche Vorteile.

  • Ein digitales Zutrittssystem ist viel mehr als nur ein Hilfsmittel zum Öffnen von Türen. Diese Systeme können oft auch als Aktivierungsschlüssel für beispielsweise Drucker, Parkplätze oder Kaffeeautomaten genutzt werden.
     
  • Digitale Zutrittssysteme haben sich auch für Firmen bewährt, die mehrere Gebäude an verschiedenen Standorten haben. Derselbe Ausweis kann für unterschiedliche Objekte verwendet werden, auch dann, wenn sie sich nicht am selben Ort befinden.
Digitale sleutel toegangsrechten

Personalisiert = sicherer

Der größte Mehrwert: Mit diesem System können Sie konkrete Bereiche Ihres Unternehmens schützen oder öffnen. Alles ganz individuell.  Zum Beispiel können Sie einem/einer neuen Mitarbeitenden am ersten Arbeitstag begrenzte Zutrittsrechte einräumen.

Ein zentraler Punkt für die Sicherheit: Einzelne Mitarbeitende können abhängig von ihrem Job Zutrittsrechte für spezielle Räume, Werkstätten usw. in Ihren Gebäuden bekommen. Sie können sogar noch einen Schritt weitergehen und diese Zutrittsrechte mit den Arbeitsplänen und Abwesenheitszeiten Ihrer Leute verknüpfen. Wenn jemand aus der Firma austritt, werden ihm/ihr die Zutrittsrechte automatisch entzogen.

Außerdem gibt es natürlich immer Leute, die nicht zu Ihrem Personal gehören, aber trotzdem Ihre Gebäude betreten. Lieferanten/Lieferantinnen, Besucher*innen, Kunden/Kundinnen, Partner*innen, Bewerber*innen usw. betreten und verlassen Ihr Unternehmen normalerweise regelmäßig.

Ein digitales System kann auch für sie nützlich sein. Sie können diesen regelmäßigen Besuchern und Besucherinnen nämlich Zutrittsrechte verleihen. Auf diese Weise sorgen Sie dafür, dass Personen nicht ohne Einladung in Ihre sensiblen oder vertraulichen Bereiche gelangen. Wenn Sie möchten, können Sie Ihren Besuchern und Besucherinnen sogar eine gewisse „Bewegungsfreiheit“ in Ihren Gebäuden erlauben. Wenn Sie zusätzlich ihre Namen und Identitäten in ein Besuchermodul integrieren und erwartete Besucher*innen voranmelden, können Sie ihnen vor dem Besuch Zutritts- und Sicherheitsinformationen zukommen lassen. 

Darüber hinaus verbessern Sie mit einem digitalen Zutrittssystem die Sicherheit Ihres Personals (und Ihrer Besucher*innen!). 

Mithilfe von Zutrittskontrollpunkten wissen Sie bei Notfällen (Evakuierungen usw.) immer genau, wo sie sich aufhalten. Praktisch, oder? Nichts als große Vorteile für Ihr Unternehmen.

 

5 Tipps für ein besseres Zutrittsmanagement

Wenn Sie darüber nachdenken, ein solches digitales Zutrittskontrollsystem zu installieren, haben wir ein paar Tipps für Sie:

  1. Achten Sie darauf, dass die digitalen „Schlüssel“ personalisiert sind. Damit sind sie wesentlich leichter zu identifizieren (und zu blockieren!), falls man sie verliert. Da Zutrittskarten (und Ausweise) häufig personengebunden sind, achten die Leute meistens besser darauf. Wir haben es schon erwähnt: Mit einem solchen System können Sie genau festlegen, wer wo und wann Ihre Gebäude betreten darf.
     
  2. Natürlich ist Ihr Zutrittskontrollsystem softwaregesteuert. Deswegen muss Ihr eigenes IT-Netzwerk ordnungsgemäß arbeiten, damit die Zutrittskontrolle funktioniert.
     
  3. Denken Sie daran, dass Sie auch mit einer elektronischen Zutrittskontrolle nicht alles im Griff haben. Manchmal halten Leute zum Beispiel jemandem die Tür auf, sodass er/sie eintreten kann. Zum Glück können Sie das System auch so konfigurieren, dass bei Störungen eine Fehlermeldung an die/den Arbeitsschutzbeauftragte*n, den/die IT-Manager*in oder andere Mitarbeitende gesendet wird.
     
  4. Sorgen Sie dafür, dass die Person, die für die digitale Zutrittskontrolle zuständig ist, genau weiß, wie das System funktioniert. Eine Schulung ist empfehlenswert, damit Sie nicht für jede (kleine) Änderung den Anbieter anrufen müssen. Außerdem verstehen Sie auf diese Weise besser, wie sich das System auf Ihr Unternehmen auswirkt.
     
  5. Sie sollten auch darüber nachdenken, ein digitales Schließsystem zu installieren, das einen größeren Bereich abdeckt. Das ist zwar mit einer gewissen Investition verbunden, aber dafür fallen keine Kosten mehr an, um traditionelle schlüsselbetätigte mechanische Schlösser einbauen zu lassen ... Die große Flexibilität und die Personalisierungsoption von digitalen Schließsystemen sind überzeugende Entscheidungsfaktoren.
Smartphone toegangscontrole

Smartphone als Ausweis? (na klar)

Anstatt traditionelle Ausweise für alle Mitarbeitenden (oder andere Personen, die Ihre Gebäude betreten) anfertigen zu lassen, können Sie auch noch einen Schritt weiter gehen und die Zugangskontrolle per Smartphone ermöglichen. Natürlich haben die meisten Leute ihr Smartphone heutzutage immer dabei. Da Smartphones fast immer eingeschaltet sind, muss man sie nicht einmal aus der (Hand-)Tasche nehmen, um die Tür zu öffnen.

Zugangskontrolllesegeräte kommunizieren automatisch mit den Smartphones und überprüfen die gültigen Zugangsberechtigungen jedes einzelnen. Ein weitere Vorteil des smartphonegesteuerten Zugangs besteht darin, dass ein Telefon sogar noch persönlicher ist als ein traditioneller Ausweis. Seinen Ausweis verleiht man vielleicht hin und wieder, aber wenn man jemandem sein Smartphone geben soll, sieht das schon anders aus. Eine Überlegung wert 😉

Möchten Sie mehr über die Zutrittskontrolle erfahren?